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... nun explodieren würden. Die Zahl der Überschreitungen des in der Schweiz tief angesetzten maximalen Stundenmittelwertes von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft(pg/m 1 ) nähme rasant zu, und die Spitzenbelastungen würdenastronomische Höhen erreichen. Die Beeinflussung durcheinzelne Medien war so stark, dass sich viele an einem sonnigen Nachmittag kaum mehr insFreie wagten oder das Auto in der Garage liessen. Nr. 43/17. Oktober 1991 Dass da vieles übertrieben war, bestätigt jetzt das Amt für technische Anlagen und Lufthygiene des Kantons Zürich (ATAL). Dr. Hansjörg Sommer, Abteilungsleiter Lufthygiene, erklärte gegenüber der «AR»; dass mantrotz des eher ozonfreundlichen Wetters auf der Zürcher Landschaft deutlich tiefere Werte und auch in der Stadt Zürich eher niedrigere Zahlen registriert habe. Vor allem bei der Messstelle auf dem rund 1100Meter hohen Bachtel im Zürcher Oberland wurden im Juli und im August stark gesunkeneWerte abgelesen: Während der Maximal-Stunden-Wert in ug/m 3 1989 269 erreichte, sank er schon 1990 auf 216 und diesen Sommer sogar auf 191; in Wallisellen stieg der entsprechendeWert von 209 (1989) auf 247 (1990), um dann auf 206 (1991)zurückzugehen. In Wallisellen hatte man 1990 im Juli und im August total 311 Stunden mitÜberschreitungen von 120 pg/ m J festgestellt, dieses Jahr noch214. Bei den Tagen mit mehr als160pg/m 3 in ...
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