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... 1,5-Liter-Turbomotoren bei den Qualifikationen um die 1200 PS ab, das entspricht einer Literleistung von 800 PS (!). Die Dreiliter- Saugmotoren kamen auf 520 bis etwa 540 PS (falls die Angaben der Konstrukteure stimmten), dann war einfach Ende, also erreichte man noch um die 180 PS pro Liter Hubraum. Aber die Rennen waren viel spannender, weil in den Saugmotorzeiten die Spitze des Feldes kompakter blieb und sich viele Positionskämpfe abspielten. Noch vor einem Jahr hatten Firmen wie BMW, Ferrari und Honda klar zu verstehen gegeben, dass sich der Turbomotor in der Formel 1 frei entfalten können müsse, dass Ladedruckbegrenzer (genormtes Überdruckventil im System) oder eine Einengung des Luftdurchlasses unerwünscht seien. Man müsse den Weg des bedingungslosen Fortschritts beibehalten können. Mittlerweile hat sich die Stimmung etwas geändert; wahrscheinlich auch deshalb, weil Honda in der ersten Hälfte der Weltmeisterschaft eine für die europäischen Konstrukteure beängstigende Überlegenheit vordemonstriert hat. Vor allem schienen dem von Williams verwendeten Honda V6 trotz enormer Leistung keinerlei Verbrauchsprobleme zu erwachsen. Nun wird plötzlich der Ruf nach PS- und auch nach der Kostenreduktion laut. Schon Ende Juni hat die FISA mit Jean-Marie Balestre an der Spitze zu verstehen gegeben, dass man 1989 auf eine neue Formel umstellen müsse, bei der die ...
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