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... Blatt 39Nr. 41/3. Oktober 1991 INTERDIT AUX CHIENS Wuchernder (Schilder)wald kehrsteilnehmer das, was für sie wichtig ist,überhaupt noch aufnehmen können, scheint dabei niemanden zu kümmern. Lachende Dritte sind da einzig die Schilderhersteller; gerade im vergangenen Sommer, als es kurzfristig einen grossen Posten Tempo-Ozon-Tafelnzu fabrizieren galt, mussten sogar Sonderschichten eingelegt werden. Auf der Strecke bleibt dagegen ganz klar der gesunde Menschenverstand. Zwar kannauf ein gewisses Mindestmass an Informationen natürlich nicht verzichtet werden, aber wer laufend per Schild bevormundet und gegängelt wird, der verliert allmählich die Fähigkeit, selbständige Entscheidungen zu treffen. Er wird zum unmündigen Verkehrs-Roboter, der in schwierigen Situationen erst rechtüberfordert ist. Wollen wir das wirklich? Nein, dieser Wald ist nicht vom Borkenkäfer befallen. Am Metall der Schilder und Stangenwürden sich die an hölzerne Mahlzeiten gewohnten «Buchdrucker» & Co. buchstäblich die Kauwerkzeuge ausbeissen. Aber auch andere natürliche Feinde, die den Bestand durch selektive Dezimierung konstant halten, besitzt der Schilderwald (oder «Täfeliwald», wie es auf gut Mundart heisst) leider nicht. Als unvermeidliche Folge davon wird der künstliche Tann laufend grösser, dehnt sich aus, schiesstunkontrolliert ins Kraut. Treibende Kraft ist der Mensch und sein ...
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