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... und Meßwerte vermit teln aber ein völlig konträres Bild. Der Vierzylinderim BMW hängt besser am Gas, tritt schon bei niedrigen Drehzahlen kraft voller an und dreht leichtfüßig bis in den roten Bereich. Dreh freudig gibt sich auch der 190- Motor, aber er wirkt unten her um vergleichsweise schlapp. Die Meßwerte unterstrei chen das subjektive Empfinden (siehe Tabelle „Zum Ver gleich“), wobei vor allem die wesentlich besseren Elastizi tätswerte des 316i Beachtung verdienen. Des Rätsels Lösung liegt zum einen in dem um genau 130 Kilogramm niedrigeren Leergewicht und zum anderen in der besseren Abstufung des Getriebes, bei dem die fünfte Stufe als vollwertiger Fahrgang ausgelegt ist. Beim Mercedes hingegen ist der Fünfte ein rei ner Schongang, der die Dreh zahl im Bereich der Höchstge schwindigkeit um nicht weniger als 1200 Touren verringert. Die lange Übersetzung bringt es mit sich, daß man im 190 auf Landstraßen meist einen Gang niedriger fährt als im 316 und dazu neigt, den Motor et was auszupressen. Auch auf der Autobahn muß mehr geschaltet werden, um nach Baustellen oder an Steigungen im Ver kehrsstrom mitschwimmen zu können. Bei hohem Tempo aber ist der lange Fünfte ange nehm, weil er das Motorge räusch so weit reduziert, daß von dem bei mittleren Drehzah len leiser und insgesamt etwas kultivierter laufenden 1,8-Liter kaum ...
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