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... Zeichen eines neuen Outfits. Und die Zeit ist auch längst reif dafür. Der Vorstand des 70 Milliarden Mark-Kolosses wird als Konzernteam her ausgeputzt und bekommt einen neuen - und alten - Übervater: Carl H. Hahn, der zu diesem Zweck zwei Jahre länger bis Ende 1993 bleiben wirdein Umstand, den nicht nur auto motor und sport (siehe Heft 23/90) begrüßt hat. Wenn, woran nicht zu zweifeln ist. der VW-Aufsichtsrat am 16. November die Amtsverlän gerung und Vorstandsneu ordnung absegnet, wird das in Wolfsburg wie der Be ginn einer neuen Zeitrech nung gefeiert. Dann wird Hahn von den ..Alltagsgeschäften befreit" (Hahn) und gleichzei tig neue Kollegen im Vor stand begrüßen: den Herrn Piedi von der deutschen VW-Tochter Audi und den Herrn Alvarez von der spa nischen VW-Tochter Seat. Hahn selbst gibt VW-Verantwortung ab. Zu ständig für Volks wagen und sein Ergebnis ist künf tig der Franzose Daniel Goeude vert. der Neuling im Vorstand, von dem keiner so genau weiß, ob er nur grün redet oder ob er überhaupt noch zu grün ist. Die Entschei dung wird, so oder so. weitreichende Folgen haben. Die neue Vorstandsor ganisation. deren Sinn in klar defi nierten Verantwor tungshierarchien liegt, tritt dabei hin ter das ordnungspo litische Kalkül zu rück. mit dem Hahn seinen Vorstand wieder ein mal diszipliniert hat. Denn ...
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