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... und der Bosch- Zündung darin, dass der Zündstrom nicht in den Wicklungen des Ankers, sondern in denjenigen eines von diesem getrennten Apparates, dem Transformator, erzeugt wird. Fast alle in der Praxis verwendeten Kerzen-Induktorzündungen sind entweder nach dem Bosch-Typus oder nach dem Eisemann-Typus gebaut und weichen von diesen Typen nur in konstruktiver Beziehung ab, auf die hier nicht weiter eingegangen werden soll. Bei der hohen Bedeutung, welche das richtige Funktionieren der Zündung für den Betrieb eines Automobils besitzt, ist es von Vorteil, neben der im Betrieb gewöhnlich verwendeten Zündeinrichtung auch eine Reservezündung vorzusehen. In diesem Falle wird neben der Magnetinduktorzündung noch eine Akkumulatorenzündung angeordnet, wobei für beide Zündungen die gleichen Kerzen dienen. Es ist dann neben dem für die Induktorzündung vorgesehenen Hochspannungsverteiler nur noch ein besonderer Niederspannungsverteiler notwendig zur Schliessung des Batteriestromes des Induktionsapparates im Zündmoment. Bei den Abreisszündungen, bei welchen, wie schon erwähnt, der Funke durch Voneinanderentfernen zweier Kontaktstücke erzeugt wird, findet eine genügende Funkenbildung schon bei bedeutend geringerer Stromspannung statt, dafür wird aber die Stromquelle stärker beansprucht. Auch bei dieser Zündvorrichtung wird oft eine Induktionsspule zur ...
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