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... Es ist hier also folgendes besonders zu beachten: Das kleine Kegelrad am Ende der auf unserem vertikalen Längsschnitt rechts befindlichen kurzen Welle treibt nur das rechte Hinterrad an und steht daher nur mit dem mit ihm verbundenen grossen Kegelrad im Eingriff. Vor dem Differentialgetriebe, auf unserem gleichen Schnitte links, liegt ein ähnliches Kegelzahnrad, das jedoch um eine Zahnlänge näher zum Ausgleichgetriebe gerückt ist, und dieses Kegelrad treibt das auf der linken Antriebsachse aufgekeilte grosse Kegelrad an. Dadurch kommt es, dass die beiden, sich einander gegenüberliegenden Kegelantriebsräder auf den Hinterachswellen verschieden gross sind, und zwar ist das rechte grösser, als das linke, woraus sich ergibt, dass die beiden Zahnräder eigentlich verschieden übersetzt erscheinen. Das Spiel der Planetenräder im Differentialgetriebe hebt diese Verschiedenheit jedoch auf, so dass die beiden Hinterachsantriebswellen sich bei der Fahrt in gerader Richtung doch mit der gleichen Umdrehungsgeschwindigkeit bewegen. Die beiden Achshälften schwingen nur in der senkrechten Ebene. Der Eingriff des entsprechenden Kegelradantriebes wird bei diesem Schwingen jedoch nicht gestört, vielmehr bleibt ihr exakter Eingriff bei jeder Schräglage der Hinterachse erhalten, da der Mittelpunkt der Schwenkung mit der Mitte des Planetengetriebes zusammenfällt, wodurch ...
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