Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Ihm fiel auf, dass vorne an der Nase des Autos Insekten klebten, hinten aber fast keine zu sehen waren, außer am hintersten Ende des Hecks. Mit einer Blechschere, einem Stück Aluminium und Klebeband arbeiteten wir bis in die Nacht, um das Heck zu stutzen und steiler anzustellen. Am nächsten Tag war ich als Erster draußen. Wir waren sofort vier Sekunden schneller und holten etwas später noch eine weitere Sekunde heraus.« Redmans Landsmann Derek Bell war noch ein Jungspund, als er 1971 zu der Truppe stieß. »Es war nicht einfach, den 917 zu zähmen«, erzählt er. »Aber als ich kam, waren die meisten P O R S C H E 917 Probleme ausgebügelt. Ich habe 1970 mit dem Ferrari 512M in Le Mans 360 Sachen geschafft, mit dem 917 Long Tail waren es dann über 390 km/h. Die Mulsanne-Kurve ging mit Vollgas.« Allerdings tauchten auf der anderen Seite der Boxenmauer ein paar Probleme auf. »Zwischen uns und den 917er Privatteams, die Werksunterstützung bekamen, gab es keine Spannungen«, sagt Horsman, »aber dieser offensichtliche Vertragsbruch sorgte für Reibungen zwischen Porsche und uns. Besonders ärgerlich fanden wir die Sache mit den Girling-Bremsen. Die Originalteile des 917 waren nicht sehr gut: jede Menge Verbiegungen, ungleichmäßig abgenutzte Klötze und ein langer Pedalweg. Deshalb haben wir Girling gebeten, ihre Bremsen zu installieren, und als Piëch das ...
Kommentare