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... Hand anlegen. In Zahlen: null auf 100 km/h in 5,3 Sekunden, auf 200 km/h in 16,5 Sekunden, Höchstgeschwindig keit 309 km/h. Und der Ver brauch? So hoch wie die Fahrlei stungen: 20,7 Liter/100 km. Gewiß, schnell zu sein, ist heute kein Ferrari-Privileg mehr. Doch die Art und Weise, wie der 512 TR Autobahnstei gungen flachbügelt, ist schon beeindruckend, ebenso wie der ab 4000/min bissig zupackende Zwölfzylinder, der spielend über 7000/min dreht. Auch aku stisch ist Musik drin. Das Klang bild reicht je nach Drehzahl und Gaspedalstellung von heiserem Fauchen über metallisches Krei schen bis hin zu einer ohrenbe täubenden Jubel-Arie bei Voll gas, vergleichbar dem Torschrei von 80 000 AC Mailand-Fans. Anders als komfortable Sport-Limousinen vom Schlag eines Mercedes 500 E. die den Fahrer selbst bei Tem po 250 einlullen, bleiben Lei stung und Geschwindigkeit im Ferrari stets transparent. Hier wird dem Fahrer noch Respekt eingeflößt, nicht nur durch die infernalische Geräuschkulisse, sondern auch durch das Fahr verhalten. Um dem Testarossa die Gif tigkeit im Grenzbereich zu neh men, hat Ferrari beim Nachfol gemodell viel getan. Zu nennen wären hier die verbesserte Ver windungssteifigkeit durch einen nunmehr einteiligen Gitter rohrrahmen, die Schwerpunkt verlagerung durch den um 2,5 Zentimeter tiefergelegten Mo tor und die 18 ...
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