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... Falle nicht am Lenkrad,sondern aus der Sicht des Busund Taxibenutzers und vor allem des Fussgängers. Die ersten Gefühle des Ausgesetztseins - ausgesetzt einembeängstigenden Verkehr, aus dem es kein Entrinnen gibt -stellten sich schon beim Verlassen des Kennedy-Flughafensein. Da stand im heftigen nächtlichen Regen der halbstündlichnach Manhattan fahrende Bus, und man war froh, einen freienPlatz zu finden. Doch so ohne weiteres setzte sich das grosseDieselfahrzeug zur vorgegebenen Zeit nicht in Bewegung. Zunächst zählte ein zugestiegener Angestellter der privaten Busgesellschaft die noch freien Plätze und liess entsprechend sechsweitere Passagiere einsteigen. Dann stimmte bei einem anderen Angestellten offenbar dieKasse nicht. Alle Insassen mussten nochmals das ll-Dollar-Ticket vorweisen, währendsich der Kontrolleur durch den engen Mittelkorridor hinund zurückbewegte. Was in europäischen Ländern zumindest missmutiges Murren ausgelösthätte, wurde hier von den Buspassagieren mit stoischer Ruhehingenommen. Endlich suchte sich der Fahrer in den Verkehr einzufädeln Es war Samstag abend, und diehalbe Welt schien sich am Flughafen Rendezvous gegeben zuhaben. Zunächst erfolgte die Fahrt Richtung Manhattan aufden vielspurigen Autobahnen nur «goandstop»-weise. Nacheinigen Minuten herrschte endlich zähflüssiger, äusserst dichter Verkehr, übrigens auch ...
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