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... keine Bedrohung stellte dagegen der neue Aston Martin dar, der in Dijon ebenfalls erstmals in die WM eingriff. Zu Beginn wies der komplizierte und trotz Kohlefaserchassis wohl eher übergewichtige Engländer ein völlig unberechenbares Handling auf, zudem wurde der vierventilige Achtzylinder auch von einigen Kinderkrankheiten heimgesucht. Bis zum Warmup am Sonntagmorgen hatte der AMR 1, an dessen Steuer sich Brian Redman und David Leslie ablösten, dann allerdings einige Fortschritte gemacht, und konnte wenigstens mit den langsameren Porsche 962 C sowie den meisten C2-Wagen konkurrieren. Beim fliegenden Start übernahmen zwar die beiden Sauber- Mercedes sogleich die Führung vor Dumfries im TOM S-Toyota, Bailey im Nissan, den beiden Porsche von Wollek und Bell, den Jaguar von Lammers und Nielsen sowie dem Spiee von Bellm. Mit einigen schnellen Runden (Baldi erzielte die Bestzeit des Rennens im zweiten Umgang mit vollem Tank!) schienen sie zuerst der Konkurrenz davonzuziehen, doch bald mussten sie ihre Gangart massigen, da die Reifen schon nach wenigen Runden stark abbauten. Wenn auf einer Piste viel Abrieb von Rahmenrennen liegt, haben die Michelin-Pneus die unangenehme Eigenschaft, dass dieser Gummi an der Laufflä- che kleben bleibt und den Grip stark beeinträchtigt. Das Sauber-Team hatte dies schon bei anderer Gelegenheit festgestellt, war jedoch ...
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