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... Potenzial (GWP) von 1439. Die EU-Richtlinie verlangt indes, dass Kältemittel für Autoklimaanlagen nicht mehr als 150 GWP haben dürfen. Als Ersatzstoff favorisiert die deutsche Autoindustrie seit knapp einem Jahr das von Honeywell und DuPont entwi ckelte Kältemittel R-1234yf. Es hat einen GWP von vier und ist laut VDA somit 357 Mal klimaverträglicher als das bislang gebräuchliche R-134a. Damit sind die guten Nachrichten um das vermeintliche Wundermittel aber auch schon erschöpft. Für die anrollenden Flotten von Elektroautos ist es nicht geeignet, weil R-1234yf in der Wärmepumpe keinen guten Wirkungsgrad hat. Auch die von den Befürwortern geschür te Hoffnung, der Ersatzstoff könne direkt in die herkömm liche Klimaanlage anstelle des alten Kältemittels eingefüllt werden, ist nicht zu erfüllen. „Es müssen mindestens Kunst stoffmaterialien wie Dichtungen und Schläuche ausgetauscht werden“, heißt es in einem neuen Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes (UBA) dazu. Dieses nennt weitere Un wägbarkeiten: „Die Produktionstechnologie für R-1234yf ist noch nicht im großtechnischen Maßstab in Betrieb.“ Erst ab dem vierten Quartal 2011 plane DuPont erste kommerzielle Lieferungen an die Autoindustrie. Erhebliche Sprengkraft haben allerdings weitere brisante Eigen schaften des neuen Kältemittels - es ist leicht entzündlich. Bei Kontakt mit heißen Oberflächen - etwa ...
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