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... Forschung und Entwicklung. Auch das Schweizer Paul Scherrer Institut beteiligtsich an solchen Aktivitäten Die Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle (PEM) - ein für die Automobilanwendung interessanter Brennstoffzellentyp, der Wasserstoff als Treibstoff umsetzt - verwendet eine rund 25-100 pm dünne Protonen leitende Polymerfolie als Elektrolyt und Separator. In Verbindung mit den beiden Gasdiffusionselektroden, der so genannten Membran-Elektroden-Einheit, ist sie das elektrochemisch aktive Herz der Zelle. Die heute käuflichen Membranen wurden eigentlich für andere Prozesse, z. B. die Chlor-Alkali-Elektrolyse, entwickelt und dann später auf die Anwendung in der Brennstoffzelle hin optimiert. Es handelt sich dabei um Protonen leitende Polymere, die sich vom Poly-Tetrafluorethylen(Teflon) ableiten, und u. a. von den Firmen DuPont, Asahi Glass,Asahi Chemical und Gore vertrieben werden. Ein grosserNachteil dieser Membranen ist ihr Preis, der heute (und auf absehbare Zeit) bei mehreren hundert Euro pro Quadratmeter liegt. Für die Anwendung in einem Personenwagen muss ein Preis von einigen Euro pro Quadratmeter angestrebt werden. Das PSI geht in der Entwicklung solcher Membranen einen anderen Weg. Ausgehend von kostengünstigen Polymerfolien(FEP oder ETFE), wie sie z. B. für die Abdeckung von Gewächshäusern Anwendung finden, werdendiese Filme ...
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