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... mit 415,9 Mio t an. Dichtauf folgen, mit398,1 Mio t die USA; auf dem dritten Platz, mit einer bescheidenen Mehrförderung von6.7 Mio t und einer Gesamtproduktion von 357.7 Mio t, die GUS, die frühere UdSSR. Das Dreigestirn Saudi-Arabien, USA und GUSführt zwar die Liste der weltgrössten Produzenten souverän an, aber ein Vergleich mit den Produktionszahlen des Jahres 1985 zeigt,wie krass unterschiedlich sich die Erdölförderung in diesen drei Staaten entwickelt hat. Während die Saudis letztes Jahr das mehr als Zweieinhalbfache der 1985er Produktion förderten, pumpten die Amerikaner über hundert Mio t weniger aus ihren Lagerstätten; bei den russischen Nachfolgestaaten erreichtedas Produktionsminus 237 Mio t. Dabei könnte die darniederliegende GUS-Wirtschaft den Exportartikel Erdöl sehr gut gebrauchen. In der Elitegruppe der zehn grössten Erdölförderer marschierten die Nordsee-Anrainer flott mit. An siebter Stelle ist mit 160,8 Mio t Norwegen zu finden, an zehnter Grossbritannien mit 122,3 Mio t. Das norwegische Ergebnis rangiert nur knapp nach jenem derbeiden traditionellen Erdöliänder Mexiko und Venezuela. Im Jahre 1997 nahm der Erdölverbrauch gegenüber dem Vorjahr um gut 1 % zu,auf 3,3 Mia t. Noch ausgeprägter war die erwähnte Zunahme der Förderung. Die zu spät einsetzende Reaktion auf den Nachfragerückgang in Südostasien bewirkte weltweit eine ...
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