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... m or ein paar Monaten hatte die MOTORWELT Trauriges zu vermel- WKden-, Im Auto-Export sei die Bun- ••desrepublik 1975 hinter Frankreich auf den dritten Platz der Weltrangliste gerutscht. Doch jetzt können wir wieder aufatmen. Nach neuester Zählweise behalten die deutschen Autobauer doch Platz 2. Sie verkauften im vorigen Jahr über 1,4 Millionen Pkw ins Ausland, Frankreich nur 1,3 Millionen. Warum die Franzosen zunächst vorn lagen, hat einen einfachen Grund: Bislang waren in ihrer Exportzahl auch sogenannte »petites collections« enthalten, in der deutschen Zahl aber nicht. Petites collections aber sind gar keine ganzen Autos, sondern nur Teilesätze. Neuerdings lassen sich die Zahlen besser vergleichen: Der Verband der Automobilindustrie führt in seiner Statistik nur noch fertige oder »komplett zerlegte« Autos auf. Auto-Export sind also nicht nur Gü- terzüge und Schiffsladungen voll fertiger Autos, die mit eigener Kraft an Bord rollen und am Ziel in Hongkong, Sydney oder Johannesburg wieder an Land fahren. Auto-Export bedeutet auch, daß Autoteile schön verpackt ins Ausland geliefert und dort an Ort und Stelle zusammengebaut werden. Entwicklungsländern, die sich eben erst zu entwickeln beginnen, bleibt meist nichts anderes übrig, als zunächst einmal komplette Autos ins Land zu lassen. Doch wenn die Entwicklung erst einmal angelaufen ...
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