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... aus den staubigen Kehlen heraus nicht recht hell klingen wollte. Einige Schulbuben hatten sich neben das Denkmal gestellt, sie hielten ein grosses Schild mit der Aufschrift «Herzlich willkommen» in die Höhe, ein Zeichen, dass der unerwartete Besuch den Altdorfern nicht unerwünscht war; eiri Sportskollege nebenan meinte allerdings, « sonst» sei das in Altdorf anders, ihm habe an der nämlichen Stelle, auch just vor dem Teilendenkmal, einer einen andern Willkommzettel, und zwar in Form einer Quittung über fünfzig Franken Busse prä- sentiert, er könnte heute noch hundert Eide schwören, dass er damals über die Axenstrasse « nicht zu schnell » gefahren sei, aber alles Räsonnieren und alle « gutgemeinten » Versicherungen in unverfälschter Zürcher Mundart hätten nichts abgetragen. Schon spielten, als die Kolonne das Reusstal hinauffuhr, an den Waldhängen die Dämmerungsschatten. Die wohl allen Fahrern bekannte Strasse bot hohen Genuss, die freundlichen Gesichter, die Hochrufe links und rechts am Wege, das sichtliche Interesse von Jung und Alt war ein Stimulus zu eigener Fröhlichkeit. Die Motoren, die vom Klausenpass her noch ganz hübsch angewärmt waren, zogen in der verhältnismässig leichten Steigung flott durch. Man durfte übrigens auch hier den Accelerator etwas mehr drücken, galt es doch, vor Dunkelheit oben in Andermatt versorgt zu sein. Gurtnellen, Wassen waren ...
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