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... Seite schickte mir immer ein paar besonders harte Burschen an den Verhandlungstisch.“ Von dieser Zeit an entwikkelte sich Schleyer zum rast losen Pendler zwischen der Vorstandsetage bei Merce des und seinen verschiede nen Amtsstuben in den Ver bänden. Auch heute noch eilt er fast täglich mit dem Daimlereigenen Jet zwi schen seinem Wohnsitz Stuttgart und dem BDA-Haus in Köln hin und her. Doch nach wie vor betrach tet er seine Arbeit im Untertürkheimer Vorstand - mitt lerweile leitet er das Ressort Gesellschaftsund sozialpo litische Grundsatzfragen - als seinen Hauptberuf und nimmt an jeder Sitzung teil, ev ... im Gebäude der Arbeitgeberverbände und ... ... im Palast des Bundesverbands der Deutschen Industrie. „sonst verliere ich den Kon takt zur betrieblichen Pra xis“. Und auch sein Ge halt bezieht er ausschließ lich von Mercedes — seine Verbandsfunktionen sind un bezahlte Ehrenposten, die Spesen trägt die Stuttgarter Firma. Daneben muß er sich noch um zahlreiche Aufsichtsrats mandate kümmern; über Arbeitsmangel kann sich der vielbeschäftigte Verbands funktionär nicht beklagen: „Ich lebe fast nur nach dem Kalender, den andere für mich schreiben.“ Noch stärker als bisher will Schleyer im nächsten Jahr, wenn er sowohl BDI- als auch BDA-Präsident ist, „soziale und wirtschaftliche Interessen nachhaltiger zum Ausdruck ...
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