Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ein Mar keting-Gag? Bestimmt nicht. Mercedes nennt eine Reihe handfester Vorteile, zumindest gegenüber den seither verbauten Fünfstu fen-Automaten: Die Spreizung zwischen dem ersten und dem letzten Gang wird größer, wo mit die Motoren praktisch in jedem Geschwindigkeitsund Lastbereich mit optimaler Dreh zahl laufen können. Davon profitiert zunächst einmal der Verbrauch, der um bis zu 0,6 Liter/100 km zurück gehen soll. Daran ist natürlich auch das verfeinerte Manage ment der Wandler-Überbrü ckungskupplung nicht ganz unbeteiligt. Wurde der ver brauchstreibende Schlupf im Wandler bisher lediglich in den höheren Gängen unterbunden, kommt diese Strategie im neuen Getriebe schon ab der ersten Fahrstufe zum Zug. Vor allem dem kürzeren ersten Gang ist es zu verdan ken, dass die Modelle mit der Siebenstufen-Automatik auch spritziger beschleunigen. Für den Standard-Sprint auf Tempo 100 versprechen die Mercedes- Ing nieure um immerhin bis zu 0,3 Sekunden bessere Zeiten. Damit nicht ein höheres Gewicht des neuen Aggregats den Fortschritt torpediert, feiert Mercedes nebenbei noch eine Premiere in Leichtbau: Ein Ge triebegehäuse aus dem super leichten Magnesium gab es bis her nur Ende der sechziger Jah re kurz bei Porsche. Aber wozu braucht das neue Getriebe zwei Rückwärts gänge? Damit wird das Winter- Fahrprogramm auf das Rück wärtsfahren ...
Kommentare