Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... behandelt werden. Wirkliche Ohrfeigen — nein, das ging nicht. Dazu war Dina zu fein. Aber in Gedanken wollte er Dina schlagen — natürlich nicht hart, und in Gedanken wollte er ihr mit Paula oder einer anderen untreu werden. Nach einiger Zeit kam Dina zu ihm ins Zimmer. «Was liest du?» «Ach, nichts Besonderes.» Sie beugte sich über ihn. Etwas hellrote Crepe de Chine umfächelte seine (Wangen, ein fester Arm legte sich schwer auf seine Schulter, ein süsser Duft liebkoste seine Nase. Eine Flasche, so gross wie sein kleiner Finger, hatte 5 Dollar gekostet. «Wie man ein modernes Heim einrichtet», las Dina. «Ja, das sind reizende Farben. Und dann der Tisch ganz aus grünem Glas! Und eine Voliere in der Ecke! Ganz niedrige Bücherbretter. Das ist schön.» «Ja, das ist fein», murmelte Kolind. Erst jetzt sah er, wovon der Artikel handelte: von einem modernen Heim! Dina lehnte sich weiterhin schwer auf seine linke Schulter, und als sie in dem Hefte blätterte, leuchteten ihre feinen Nägel. So soll sie es haben, dachte er. Ein kräftiges, männliches Auftreten. Ich habe viel hier in der Stadt gelernt. Kolind langweilte sich nicht. Es fiel ihm leicht, Bekanntschaften zu machen. Er unterhielt sich fast jeden Tag mit Paula im Kiosk und im Hotel mit dem Oberkellner und dem Portier. Sie bekamen alle seine Papiere zu sehen. Ausserdem verkehrte er ja im Doktorhaus und bei Linds. Er sah alle ...
Kommentare