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... über die Frage des Plakates debattierte, wurde bald ein solches beschlossen und an die Künstlerschaft der Schweiz ein durch die Tagespresse veröffentlichtes Preisausschreiben erlassen, das zur Plakatkonkurrenz bis Mitte Dezember einlud und die Beurteilung der eingegangenen Entwürfe durch eine in der Ausschreibung allerdings nicht näher bezeichnete Jury in Aussicht stellte. Vorgesehen waren überdies grössere Barpreise für die besten Entwürfe. Bei der Aktualität des Vorwurfes durfte sich das Komitee von Anfang an auf eine starke Beschickung gefasst machen; dass aber in der verhältnismässig sehr kurzen Konkurrenzzeit nicht weniger als 36 Entwürfe eingingen, übertraf selbst die kühnsten Erwartungen und berechtigte zu der Hoffnung, dass darunter etwas Gediegenes und Plakat-Künstlerisches zu finden sein werde. Mitten in einer Sitzung des Organisationskomitees schoss einem Mitglied plötzlich der Gedanke durch den Kopf: «Wie wäre es, wenn man die sämtlichen Plakate zu einer öffentlichen Ausstellung zusammenstellen würde, mit der für die kommende Ausstellung trefflich Propaganda gemacht werden könnte?» Der an und für sich sehr begrüssenswerte Vorschlag fand allseitige Zustimmung; merkwürdigerweise fiel aber auch dem zweiten Projekt der Beifall der Mehrheit zu, das empfahl, auch gleichzeitig die Jury über die ausgesetzten Preise den Ausstellungsbesuchern zu ...
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