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... Grad unter Null. Für unsere Männer kein Grund,die Ölsuchezu unterbrechen, Wenn bei uns das Thermometer zu weit unter den Gefrierpunkt sinkt, wird die Arbeit auf vielen Baustellen eingestellt. Nicht so auf den Bohrtürmen. Hier muß die Ölund Gassuche weitergehen - auch wenn wochenlang erbarmungslose Kälte herrscht. Unsere Bohrspezialisten werden mit feuchtheißem Tropenklima genauso fertig wie mit 40 oder 50 Grad unter Null. Viele der Männer gehören seit Jahren zum Kern unserer Öltrupps und haben in aller Welt gebohrt. Mancher war schon 1967 dabei, als wir an der Nordküste Alaskas für rund 70 Millionen Mark zum erstenmal eine Bohrung niederbrachten. Tag für Tag stundenlang in eisiger Kälte auf der Bohrplattform. Ständige Konzentration und harte körperliche Arbeit beim Umgang mit dem tonnenschweren Bohrgestänge. Alles, was die Männer anpacken, ist schwer, eisern und kalt. Ihr Atem schlägt sich als Eiskruste auf den wollenen Gesichtsmasken nieder. Immer wieder muß der stumpf gewordene Bohrmeißel heraufgeholt werden, oft aus 3.000 Meter Tiefe. Rohr um Rohr wird das gesamte Bohrgestänge auseinandergeschraubt, um an den Meißel heranzukommen. Dann umgekehrt die gleiche Knochenarbeit, bevor sich der neue Meißel endlich weiter durchs Gestein fressen kann. Oft nur wenige Stunden, eh der ganze zermürbende „Round Trip" wieder von ...
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