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... Überraschung im Umgang mit dem Kompressor kann man positiv wie negativ deuten: Der Ton macht hier nicht die Musik - wüßte man nicht, daß ein Ottomotor von sehr hoher spezifischer Lei stung arbeitet, man merkte es nicht. Auch die teils unschönen Nebengeräusche, die auto mo tor und sport im ersten Fahrbe richt (Heft 21/95) noch monier te, fehlten - was bleibt, ist ein unauffälliges Vierzylinder brummen. Nichts erinnert hier an den Glanz der alten Tage, als die Lader metallisch heulten. Die Akustik ist brav - wer Ton sucht, ist hier an der falschen Adresse. Denn den gibt es, schon un mittelbar nach dem Starten, weit intensiver im Sechszylin der. Ob im Leerlauf oder bei 2000 oder 5000 Touren, ob bei mittlerer oder voller Last, das Plus der beiden Zylinder ist im C 280 akustisch immer präsent. Der Sechszylinder hat Sound, und er ist leiser. Bei 100 km/h erreicht der Kompressor trotz etwas längerer Übersetzung 67 dB(A), der C 280 liegt nur bei 65. Bei 160 km/h betragen die Werte 74 zu 73. Kein Wohlklang, nur brave Vierzylindermusik hinter dem aufregenden Namen - da bleibt als Hoffnung noch der vielge priesene Drehmomentbuckel. Auch hier zeigen schon wenige Kilometer, daß er nicht nur auf dem Papier steht. Es ist tatsäch lich der Dampf, der aus dem Keller kommt und der es gestat tet, dem gewiß nicht durch zugsschwachen Sechszylinder ...
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