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... Noch viel eindrucksvoller aber waren die Leistungsdifferenzen. Wenn man nämlich den Gesamtversuch auf einen Generalnenner brachte, indem man alle Prüfungsergebnisse nur nach relativer Verbesserung oder Verschlechterung gegenüber der jeweiligen individuellen Normalleistung wertete, so ergab sich bei 43 % der Gesamtgruppe eine Verbesserung, bei 57 % eine Verschlechterung der Leistung nach Alkoholgenuss, im ganzen also eine Verschlechterung von minus 19 %, wenn man die Gesamtleistung kollektiv würdigte. Betrachtet man aber die Pykniker für sich getrennt, so verzeichnen 89 % (!) eine Verbesserung und nur 11 % eine Verschlechterung. Die Astheniker und Athletiker dagegen verhielten sich umgekehrt. Sie zeigten in 11 %, bzw. 17 % Verbesserungen, in 89 %, bzw. 83 % Verschlechterungen. Die Gesamtgruppe verschlechterte sich also kollektiv durchschnittlich um 72 %. Diese verschieT denen Ergebnisse der Pykniker einerseits und aller anderen Körperbautypen anderseits glichen sich zu dem kollektiven Gesamtdefizät von minus 19 % der Gesamtgruppe aus. Prof. Kretzschmer hat gezeigt, dass ähnliche Unterschiede z. B. auch für die Insulinfestigkeit der verschiedenen Körperbautypen bestehen. Neuerdings hat Prof. Laves vom Gerichtsmedizinischen Institut München festgestellt, dass es zwei grundsätzlich verschiedene chemische Abbaumethoden des Organismus für den Alkohol gibt, die ...
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