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... Klaustrophobie? Wohl kaum, denn an Platz herrschte wahrlich kein Mangel. Jetzt fehlt nicht mehr viel, und das Mittelklasseauto ist so dick wie eine S-Klasse. Egal welches Fabrikat, unser fahrender Untersatz wird gemästet, als gelte es Sumo-Ringer zu züchten. Da verwun dert es natürlich nicht, dass es auf der Gewichtsspirale wei terhin stramm aufwärts geht. Jeder beklagt die hohen Sprit preise und verspricht, mit dem Abnehmen ernst zu machen, doch wenn der nächste Modellwechsel ansteht, ist alles ver gessen. Die schlichte Formel, dass mehr Blech mehr Kilos bedeutet, obendrein meistens den Luftwiderstand erhöht, folglich den Verbrauch und die C02-Emission nach oben treibt — sie ist vergessen. SCHLANKE SIND FITTER. HÖCHSTE ZEIT, DASS WIR DIE AUTOS AUF DIÄT SETZEN Stattdessen greift man lieber zu schwerem Glas. Während die Ingenieure beteuern, um jedes Gramm zu kämpfen, statten die Designer die Karosserien mit riesigen Glasdächern aus. Viel Licht von oben also, aber ist Ihnen auch aufgefallen, dass sich die Größe der Fenster rundum trotz allem mehr und mehr reduziert? Manche Autos, etwa der Einser von BMW, haben hinten nur noch Gucklöcher. Der Rest der Heckscheibe maskiert einfach nur Karosse rieblech. Design kommt eben vor Gewichtsparen, heute mehr denn je. Es gab Zeiten, da wetteiferten die Konstrukteure um die kompakteste Karosserie mit der besten ...
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