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... und dies gegen eine sehr scharfe Konkurrenz aller automobilerzeugenden Länder und auf einem Markt, der keinerlei Einfuhrlizenzen oder ähnliche Hemmungen kennt. Das gleiche Bild zeigen die Einfuhrzahlen in Holland. Auch hier trafen die deutschen Personenwagen anfangs auf eine sehr hartnäckige Konkurrenz. Waren amerikanische Wagen schon seit jeher in Holland beliebt, so hatten sich nach dem Kriege vor allem die englischen und französischen Automobilmarken einen guten Absatz sicher können, was durch die Außenhandelslenkung der niederländischen Regierung nodi gefördert wurde. Obwohl im November wie im Dezember überhaupt keine Volks wagen nach Holland exportiert wurden, steht er doch mit 5050 Stück im Jahre 1950 eindeutig an der Spitze aller Automobil-Einfuhren, gefolgt von Opel, wovon (Kapitän und Olympia) insgesamt 4118 Stück in Holland abgesetzt werden konnten. Hier, wie überall, kommt Opel die ausgezeichnete Organisation von General Motors zugute. An drit ter — in der Gesamt-Einfuhrliste jedoch schon an vierter — Stelle steht der Ford „Taunus“, dem es sehr schnell gelang, seine englischen Brüder aus dem Sattel zu heben und der mit 1623 Stück nur noch von Skoda (2777 Stück) überflügelt wird, was nicht zuletzt auf dessen erstaunlich niedrigen Preis zurückzuführen ist. Daimler-Benz konnte 921 Wagen in Holland verkaufen und steht damit etwa auf der glei chen ...
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