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... mit fortschritt lichen Omnibussen vertraut war: Pegaso. Diesen Namen brauchen wir uns nicht aufzu schreiben. Er wird wie der der Ferrari (und Jaguar) zum Begriff werden, sofern hinter seiner Produktion ebensoviel Schwung und Verve steht wie hinter sei ner Konstruktion. In der ehemaligen Fabrik von Hispano-Suiza in Barcelona fabriziert die E.N.A.S.A. ihre Lastwagen und Omnibusse. Ihr Chefkonstrukteur Wifredo Ricart, bekannt durch eine Reihe von Sportund Rennmotoren, so z. B. den 1,5-Liter-Zwölfzylinder-Boxer mit Doppelkompressor, den er 1939 für Alfa-Romeo baute, erhielt von der E.N.A.S.A., die als staatliche Institution anzusprechen sein dürfte, die Möglichkeit, seinen Traum von einem reinrassi gen und dabei bequemen Supersportwagen zu reali sieren. Und er baute: einen 2,5-Liter-Achtzylinder-V- Motor mit vier obenliegenden Nockenwellen von etwa 160 PS (genaue Leistungsdaten sind noch nicht erhältlich) bei 6800 U/min. Antrieb der Nockenwellen durch Ketten beim Modell „Tourismo‘‘ (1 : 7,9) und durch Königswellen beim Typ „Sport" (1 : 8,5 ver dichtet), Trockensumpfschmierung, salzgekühlte Ven tile, Bosch-Ausrüstung, Weber-Vergaser. Das Chassis ist ein Schwingachser mit hinterer Doppclgelenkadise, drehstabgefedert, Gesamtgewicht des dreisitzigen Sportcoupes 980 kg bei 2,34 m Radstand. Fünfgang- Getriebe, drei verschiedene Möglichkeiten ...
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