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... zu tragen und die Verkehrsverhältnisse im Misox und in den Hinterrheintälern zu verbessern, kommen gewisse Leute und machen Opposition. Man klagt über die hohen Frachten, welche -die Preise verteuern und die Bergbevölkerung belasten. Will man die Transportkosten verbilligen, so stösst man bei den gleichen Leuten auf eine erbitterte Gegnerschaft. Wohlverstanden, auch wir sind für einen angemessenen Schutz des bodenständigen Handels. Er soll nicht einfach dem fremden Wanderhandel schutzlos preisgegeben werden. Aber das kann heute ohne Schwierigkeit durch eine entsprechende Handhabung der Bestimmungen über den Warenhausierhandol geschehen. Würde die Zulassung des Lastwagens nicht gerade den Absatz der landwirtschaftlichen Produkte (Gemüse, Trauben usw.) in den Tälern des Hinterrheins stark erleichtern? Soll dieses Absatzgebiet lieber den italienischen Händlern überlassen werden? Und wie könnten die bodenständigen Geschäfte in den Nebentälern des Tessins existieren, wenn die Konkurrenz der fahrenden Händler von Bellinzona oder Locarno so gefährlich wäre? Ist die Preisdifferenz aber wirklich so gross, dann ist eine gewisse Korrektur notwendig. Auf jeden Fall aber darf nicht der gesamte Güterverkehr unterbunden werden, wenn man eventuelle Auswüchse im Warenhandel ohne Schwierigkeit auf anderem Wege beseitigen kann. Bleibt noch die Bahn. Sie wird ohne ...
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