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... höheren Abgasdruckveranlasst wird, hinkt er dem Befehl des Gaspedals immer etwashinterher, Diese Eigenheit führt dazu, dass die Einstellung solcher Motoren im unteren Drehzahlund Lastbereich ausserordentlich diffizil ist. Weil die Motoren auch in diesem Bereich ein gutesDrehmoment aufbauen sollen, laufen sie mit zu geringem Luft- überschuss. Auch der Übergangzum mechanischen Lader, wie ihn etwa DaimlerChrysler an einigen Ottomotoren verwendet,würde daran nichts ändern. Denn jeder vom Motor abhängige Lader hat bei niedriger Drehzahl einen schlechten Wirkungsgrad - er fördert zu wenig Frischluft. DIE TURBODYNE-IDEE Vor knapp zehn Jahren begann die in Kalifornien ansässige Firma Turbodyne darum mit der Entwicklung eines elektrisch angetriebenen Laders, den sie Turbopacnannte. Er sollte zusätzlich unter der Motorhaube eingebaut werden und als reine Anschubhilfe dienen, also keineswegs die Aufgabe eines ATL oder eines mechanischen Laders übernehmen. Beim Wunsch nach hoher Beschleunigung sollte der Tritt aufs Gaspedal den Turbopac nur fürkurze Zeit einschalten. Beim Erreichen einer bestimmten Motorleistung schaltet er sich wieder ab, dann hat er seine Arbeit getan. Eine erste Anwendung fanddieser elektrische Lader bei den Greyhound-Bussen in den USA, die beim Beschleunigen schwarze Qualmwolken aus dem Auspuffbliesen und trotzdem schlecht ...
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