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... ist das abgelegene Wäggrtal und hier erfolgt das Unglück. Der verhängnisvolle Schuss löst einen zweiten ans, das Unglück ist geschehen. Das junge Wefb nross seinen Drang nach Erleben mit dem Tode büssen. J Tags darauf erfährt das Volk die aufsehenerregende Tat durch die Presse. Interessant sind dabei die fallenden Urteile. Eine gewisse Presse, die gerne derartige Vorfälle politisch auswertet, stellt die gegenwärtige Wirtschaftsordnung als schuldige an die Wand. Der Mann habe in seinen eintönigen Alltag Abwechslung bringen wollen. Ein armseliger Maschinenzeichner, der 14 Jahre vor dem nämlichen Zeichnungstische gesessen habe und dem sein Ehestand nur ein Vegetieren ohne höheren Lebenszweck gewesen sei, habe nach Höherem und Schönerem, nach einem inhaltvollen Dasein verlangt. Gleich sei es der Näherin ergangen, auch sie habe sich ans dem inhaltlosen Dasein nach wirklichem Leben, nach Mann und Ehestand gesehnt Di gegenwärtige Wirtschaftsordnung kann den Drang dieser Leutchen nicht befriedigen, sie trage deshalb die Verantwortung. Eine solche Motivierung der Tat dürfte wohl tiefer gehängt werden. Ein anderer Teil der Presse erblickt das Uebel im Motorfahrzeug. Dieser unheimliche Geselle trage die Schuld. Er lockere die sittlichen Bande. Er sei direkt zu Verführnngszwecken prädestiniert. Man könne sich deshalb vor Motorfahrzeugbesitzern nicht genug tn acht nehmen. ...
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