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... war, kam der Ruf aus Genf völlig überraschend. Der gelernte Kaufmann, der sich im europäischen Ausland und in den USA das professionelle Knowhow erworben hatte, war sich auch des Umstands bewusst, dass diese berufliche Umorientierung zwangsläufig auch einen privaten Neubeginn bedeuten würde. «Für mich alsDeutschschweizer ist es aber eine Ehre und auch eine Freude, in der Westschweiz arbeiten zu dürfen. Und hier werde ich wohl auch meinen Lebensabend verbringen», ist der gebürtige Basler überzeugt. DER ENTSCHEID, aus dem Zürcher Oberland, wo er seine Jugend verbrachteund später beruflich Karriere machte, an die Gestade des Genfersees zu ziehen, wurde Lurati auch dadurch erleichtert, dass er von seinen 1300 Diensttagen gut deren 1100 im (welschen) Flugplatzregiment 1 absolvierte, zuletzt als Major. «Heute stelle ich fest, dass ich in der Romandie mehr Kollegen habe als in derdeutschen Schweiz.» Er denkt jedoch gern an die Zeit in Russikon zurück. Auch die dort von einer Gruppe aufrechter Heimweh-Basler gegründete Clique«Gääli Söi», in der er das Piccolo pfiff, bleibt in bester Erinnerung. Der Beginn eines neuen Lebensabschnitts bot ausserdem Anlass, «nach sechsjähriger Trennung eine gescheiterteEhe mit einer für beide Teile geglückten Scheidung» zu beenden. Die beidenTöchter - die von Geburt an schwer behinderte Claudia (21) und Daniela (16) -werden von der ...
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