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... eine glänzende Zukunft vorausgesagt worden war, führte der starke Rückgang der Erdölpreise und damit des Preises für Benzin und Dieselkraftstoff zu einem starken Nachlassen des Interesses der Autofahrer an dem wesentlich billigeren Gasbetrieb. Der Gasabsatz für den Motorantrieb ging so 1986 im Vergleich zum Vorjahr um 4 % zurück und fiel wieder auf den 1982 erreichten Stand. Abgesetzt wurden 1986 lediglich 60 000 t GPL, nachdem 1984 mit 63 0001 ein Höhepunkt erreicht worden war. Die Erwartungen des Branchenverbandes für Butan und Propan, der für 1985 mit einem Absatz von rund 300 000 t mit dann weiter steigender Tendenz gerechnet hatte, haben sich somit bei weitem nicht erfüllt. Betrug die Preisdifferenz Dieseltreibstoff und GPL 1984 noch 0,71 F (damals rund 22 Rappen), so war GPL 1986 nur noch rund 0,30 F (7,5 Rappen) billiger. Nachdem sich die Umstellungskosten auf GPL-Antneb auf rund 5000 F (1250 Franken) belaufen, wurde dieser Treibstoff für die Autobesitzer damit uninteressant. Der 1985 erfolgte Beschluss der Regierung, den «Bi-Antrieb», das heisst die Benutzung von GPL und Benzin im gleichen Fahrzeug, zuzulassen und die Steuerlasten auf GPL stark zu reduzieren, konnten an dem nachlassenden Interesse an der «Gasflasche» nichts ändern. Zwar wurden die in Paris als Taxis eingesetzten Renault Espace als «Doppeltreibstoffler» ...
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