Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... für Chemie an der Carnegie-Mellon University in Pittsburgh/Pennsylvania. Er und seine Mitarbeiter hatten sich ursprünglich mit Untersuchungen einer Gruppe von Chemikalien befasst, die im Auge zur Wahrnehmung von Licht wesentlich sind, unter anderem von Rhodopsin (Sehpurpur), das in den lichtempfindlichen Stäbchen der Netzhaut enthalten ist; das Rhodopsin löst, wie man annimmt, eine schnelle Folge (cascade) von neurochemischen Reaktionen aus, die sich abspielen, wenn ein Photon, ein Energiequantum des Lichts, ins Auge eindringt. Was das alles mit Radargeräten zu tun haben soll? Nun, wenigstens seit 1980 vervollkommnen die Vereinigten Staaten die sogenannten «Stealth»-Militärflugzeuge, die von Radargerä- ten nicht wahrgenommen werden können (oder sollen). Ihre Unauffindbarkeit verdanken die Flugzeuge angeblich unter anderem ihrer Form, in erster Linie aber einem Tarnanstrich, der Radarstrahlen nicht reflektiert. Dieser Anstrich besteht im wesentlichen aus einem «Sandwich» von radarschluckenden Materialien, und zwar Ferriten, die durch eine isolierende Substanz voneinander getrennt sind. Zwei isolierende Schichten, die in einen Kunststoff, Polyurethan, eingebettet sind, erzeugen ein doppeltes Radarecho, das sich aber gewissermassen selbst zerstört. Das Tal einer reflektierten Radarwelle fällt mit dem Gipfel der anderen zusammen. Damit ...
Kommentare