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... Fabrik. Da dachte ich: Warum eigentlich nicht? Schließlich konnte ich schon immer ganz gut malen.« Freilich kam der Ex-Schwei- ßer auch als Künstler nicht vom Feuer los, und so malte er schon beim ersten Auftrag das, was er auch heute noch vorzugsweise malt: Explodierende Flammenkugeln, Steppenbrände, Sonnenaufbis zu 60 Stunden mit eingeknickten Knien in der ungeheizten Garage. Die Technik des wunderlichen Nordland- Leonardos : »Anfangs arbeitete ich mit Pinsel. Dann fand ich heraus, daß es besser ist, schnelltrocknende Acryl-Farben und einen Zerstäuber mit einer Öffnung von 2 mm zu benutzen. Aber immer zeichne ich erst das Motiv auf Papier, dann Übertrag' ich die Geschichte auf den Wagen.« Indes, nicht jeder in der 19 000-Einwohnerstadt mag 18. Der Mann, der Gemälde auf Autos malt die Geschichten, die Tommie Svensson durch die teure Düse spritzt. Meint Nachbar Leif Karlsson: »Ich würde meinen Wagen für kein Geld in der Welt so bemalen lassen!« Und Nachbar Bengt Johansson: »Wie konnte der nur seinen soliden Beruf aufgeben und diese Auto-Bemalerei anfangen?« Svensson selbst hat von seinen Werken eher eine gezähmte Meinung: »Für mich ist die Hauptsache, daß die Autos bemalt nicht so nüchtern aussehen. Autos sind doch was Schönes. Na, dann sollen sie halt auch frisch und lebenslustig aussehen.« Inzwischen ...
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