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... für. anspruchsvolle Leute, die trotz solidem Bankkonto aus anderen Gründen nur einen Wagen brauchen können. Die Architektur: Geschickte und echte Ausnützung von Länge, Breite und Höhe, daher ausgeprägte Horizontale und Vertikale. Die Italiener sind die einzigen, die frühzeitig erkannten, daß hinter jeder amerikanischen Wölbung und jeder noch so schwungvollen Partie das nüchterne Grundgesetz von Waagerecht und Senkrecht steckt. Der Wagenkörper ist daher straff und diszipliniert, das Gesicht vollendet, alles an seinem einzigmöglichen Platz, nämlich dem richtigen. Keine Zusatzmäulchen zum Maul, keine „blinden“ Verlegenheitsstäbchen und Leistchen. Das Maul, eine der groß zügigsten, einfachsten und ausdrucksvollsten Versionen eines besonders schwierigen Teiles des modernen Automobils: dem Lufteinlaß. Hauben öffnung zu klein, Längsfugen in den Mulden laufend bis in das Maul wären zweckvoller und noch schöner. Richtig geführte Fugen stören nie, erhöhen eher den Ausdruck. Zu große Partien aus (nur scheinbar) einem Stück sind für das Auge kein reines Vergnügen, schon beim Gedanken an Karosserie- Reparaturen und, weil es technisch eben nicht sein kann. Fensterausschnitte, Pfosten, Profile und Beschläge meisterhaft. Völliger Verzicht auf jedes Beiwerk sehr wohltuend. Der künstlerische Wert und Rang liegt nicht an der extrem niedrigen Silhouette; auch bei etwas ...
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