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... auf Kniehöhe rausgrinst, weiss ich, dass das Auto seiner Bezeichnung mehr als gerecht wird: Ich werde brav vom Beifahrersitz aus meine Eindrücke sammeln und Fragen stellen dürfen, aber hinter das Steuer passe ich mal wieder nicht. Nach ein wenig trivialpsychotherapeutischer Aufbauarbeit seitens Sven habe ich aber meine Enttäuschung verarbeitet und die Sinne wieder frei für das Schöne im Leben. Zum Beispiel die A 110. Dieses Auto hab ich schon in den frühen Siebzigern bewundert. Zu jener Zeit bastelten 350 enthusiastische Mannen im französischen Dieppe in Handarbeit die Alpines zusammen und lehrten die übermächtigen Rallyekonkurrenten Lancia und Fiat das Fürchten. 1962 erstmals vorgestellt, wurde die A 110 laufend weiter verbessert, und auch ihre Leistung hat man kontinuierlich erhöht. Damals schon war das kleine Auto mit seinem dank Kunststoffbauweise lächerlichen Gewicht von um die 700 kg ein Faszinosum und ist es bis heute geblieben. Trotz seiner Abmessungen wirkt es nämlich nach allen Regeln der grossen, weiten Automobilwelt erwachsen und äusserst aggressiv. Ich glaube, jeder Laie kann beim Anblick dieser Form erahnen, dass sie für ernsthafte Renneinsätze gestaltet worden ist. Die A 110 war ein äusserst erfolgreiches Wettbewerbsfahrzeug: Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zähle ich über 150 Siege in nationalen und internationalen Rallyeprüfungen und ...
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