Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zentrale Forderung des SPD-Programms nach „Ende unvernünftiger Raserei auf deutschen Autobahnen“ und Tempo 120 traf. Und die Warnung des Schröder-Wahl helfers VW-General Ferdinand Piedi, ein solches Limit würde Zehntausende von Ar beitsplätzen gefährden, überzeugte. Er halte sich SPD-Grundsätzen ver pflichtet und fahre Tempo 100 - „pro Ach se“, scherzte der Kandidat aus dem uner schöpflichen Kanzler-Resevoir Rheinland- Pfalz vor Autobossen. Die Rolle des Wadlbeißers in der Runde war Schatten-Verkehrsminister Christoph Zöpel zu geschrieben. DemSPD- Politiker. der uns für ein kurzfristiges Inter view „aus politischen Gründen“ nicht zur Verfügung stand, ka men aber überra schend ein paar jahre lang verfochtene Glau benssätze abhanden: Kein Autobahnlimit und keine 0,5 Promille grenze verkündete Zöpels Chef Scharping abwei chend vom Parteipro gramm, das für den Beitrag indiesemHeftaufSeite 179 noch die Vollbremsung auf allen Straßen vorsah, aber vor dem Gesinnungswech sel schon gedruckt war. Was Autofahrern nach SPD-Meinung blühen soll, reicht dennoch zur ver schärften Folter. Straßen bau soll nur noch im äußersten Notfall statt finden, die Mineralölsteuer würde erhöht, statt aller Steuern soll ein flächendecken des System von elektronischen Dialog-Ba ken am Straßenrand jeden gefahrenen Kilometer gebührenpflichtig machen - und ganz ...
Kommentare