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... 1931 die Weltwirtschaftskrise Frankreich ergriff, wurde Kellner klar, dass er neue Geschäftsfelder erschließen musste. In Zusammenarbeit mit dem französischen Luftfahrtpionier Louis Béchereau gründete er die Avions Kellner-Béchereau, um leichte, schnelle Flugzeuge zu bauen – ein Geschäft, das schon bald einträglicher als der Karosseriebau war. 1938 waren Béchereaus fortschrittliche Flugzeugdesigns zum Hauptstandbein der Firma geworden und Kellner hatte aufgehört, Autos einzukleiden. Rückblende: 1924 hatte ein ehrgeiziger Engländer namens Walter Sleator als Verkäufer bei Kellner angefangen. Fünf Jahre später wurde er von der Automobiles Rolls-Royce abgeworben. Sleator sprach fließend Französisch und stieg 1934 zum Direktor der französischen Rolls-Royce-Niederlassung auf, die auch die Marke Bentley vertrat. Sleator stellte sicher, dass Rolls-Royce ein guter Kunde von Kellner blieb, und so entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden Männern. Wäre das nicht geschehen, hätte es die Widerstandsgruppe mit Jacques Kellner und Georges Paulin als Hauptakteure und Sleator als Stütze in Madrid nie gegeben. 1938 vermittelte Sleator den Verkauf des Bentley- Chassis B27LE an André Embiricos, einen in Paris lebenden griechischen Rennfahrer. Sleator ließ von Georges Paulin eine Stromlinienkarosserie entwerfen, die dann von Karosseriebauer Pourtout ...
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