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... einer Organisation wie «Alcoholics Anonymous». Ferner ist, wie oft bei amerikanischen Marken, die künstlerische Gestaltung jämmerlich. Sicher denken die Herren und Damen beim U.S. Postal Service, sie hätten mit der antialkoholischen Briefmarke etwas Gutes getan, aber dass sie einen praktischen Wert haben könnte, ist doch recht zweifelhaft. Der philatelistische Zuspruch ist wohl nur so wirkungsvoll wie die Aufforderung der Mutter, die ihrem Sohn, der schon halb auf der Strasse ist, nachruft: «Und erkälte dich nicht!» Man kann sich direkt die Szene ausmalen, die dem U.S. Postal Service vorgeschwebt haben muss. Da ist also Joe Smith, der gerne und mit katastrophalen Folgen zu tief ins Glas schaut. Nach Arbeitsschluss geht er, wie so oft, in die Kneipe und ist drauf und dran, sich etwas sehr Alkoholisches zu bestellen, weil er, geben wir's zu, ein Alkoholiker ist, ein Trinker; und schon ist er drauf und dran, sich etwas sehr Alkoholisches zu bestellen, als er einen Briefumschlag mit der nüchternen Marke erspäht. «Aha», sagt Joe Smith dann, «loskommen kann man vom Saufen; wusst' ich ja gar nicht.» Und dann, zum Kellner: «Eine Limonade, aber nicht zu dünn, bitte.» Wirklichkeitsnäher denkt Gouverneur Hugh Carey von New York, der soeben Gesetze unterzeichnet hat, die sich gegen die Trunkenheit am Steuer richten. Beim Unterzeichnen sagte er lapidar: ...
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