Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... erwecken, sich selbst überlassen zu sein. Wir wählen die Strasse über St-Florent nach Bastia, ein Stück der Küste entlang über ödes, felsiges Gebiet, dann durch rebenbewachsenes Hügelgelände nach dem malerischen Fischerstädtchen St-Florent. Kleine, graue Eselchen ziehen riesige Zweiräderwagen oder weiden am Strassenrande und kümmern sich herzlich wenig um uns. Ueber die prächtige Bucht von St-Florent zieht sich der Bergkamm des Cap Corse und erinnert uns an die Berge des Tessins. Nun zweigt die Strasse rechts ab über den 540 m hohen Col de Teghime, der das Cap Corse an der Basis überschneidet und uns in kurvenreicher Strasse rasch hinunter an die Ostküste von Bastia bringt. Unvergesslich ist die Pracht der Blumen, wir staunen vor Geranien, die an den Palmen hinaufwachsen, wie bei uns das Efeu an den Tannen. Unterwegs treten wir in eine Schenke, die uns wie eine riesige blitzsaubere Küche anmutet. La Patronne füllt die Gläser: «C'est le vin du pays!» Mit Charme und blitzenden Augen erzählt die korsische Bäuerin von ihrem grossen Napoleone, dessen Bilder überall mit Blumen und Bändern geschmückt an den weissgetünchten Wänden hängen. Bastia, die Hafenstadt der Ostküste, überrascht uns durch seine Grosse, sein wirbelndes Leben und seine pittoresken Gassen und Gässchen im alten Hafen. Es mutet uns wie ein kleines Marseille an. Vom Hotelbalkon sehen wir ...
Kommentare