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... und das Kennwort dafür würde heissen: Modell Reboux. Wir aber werden triumphierend richtigstellen: bitte, das hat die grosse Creatrice von einem Gobelin aus dem 15. Jahrhundert kopiertI Kapuzenform einer italie- Männerhut aus dem nischen Frauentracht aus 16. Jahrhundert, dem 16. Jahrhundert. Was daneben eine neue Kapuzenform vortäuscht, ist nur knapp ein Jahrhundert älter und Teilstück einer italienischen Frauentracht. So wenig ferner der Filzhut mit dem weichen Federstutz ein heutiges Modell, ist der kleine, süsse Strohhut mit dem Nackenschleier Erfindung unserer Tage; jener entstamm! der Männermode des 16. Jahrhunderts, dieser der Damenmode von 1870. Damenhut von 1870. Die Sammetschuhe würden heute in einer eleganten Schuhauslage kaum auffallen. Sie Messen sich ohne weiteres in die Kategorie «Botillons 1943 > einreihen, obwohl ihre Museumsetikette c 17. Jahrhundert > lauten müsste. Sajnmetschuhe aus dem 17. Jahrhundert. Was aber in aller Welt hat mit unserm Thema der assyrischbabylonische Priester zu tun? Immerhin das, dass ein fransenberandetes Tuch serpentinenartig um den Körper gelegt ist. Das heisst in einer Linie, die modernen Modeschöpfern durchaus nicht fremd ist. Und mit Fransen werden wir ja auch von Zeit zu Zeit wieder beglückt. Ausserdem könnten Träger jugendlicher Kleider hier ihren Ur-Ururahn begrüssen, der sogar raffiniert in ...
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