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... sich die Aussicht auf den heraufblauenden Luganeser Seearm, jetzt wird die Strassevon einer alten Kapelle überdacht: von diesem Punkt aus erblicken wir des Campaniles von Carqna grü-nes Kupferdach und rote PorphYrquadern. Ein Tunnel unter der Kirche lässt der Strasse den Zugang zu demganz einzigartigen Kirchplatz mit unvergleichlicher Aussicht von dieser Terrasse auf See und Gebirge, undvon einer durch Mauerwerk, Kirche und das daran angebaute Municipio (mit offener Loggienhalle, einemschönen Justiziabild und den Wappen der 13 alten Orte) gebildeten Geschlossenheit der Renaissancearchitektur,die ihresgleichen sucht. Diese, die Hauptkirche, wurde schon 1591 vom Bischof von Como als die schönsteim Luganeser Bezirk gerühmt, und auch die Schätze ihres Innern rechtfertigen ihren Ruf: bekannte Plastiken,eine alte Kopie nach Lionardos Abendmahl und. als Interessantestes, eine sehr alte Freskokopie von Michelangelos «Jüngstem Gericht», noch nicht mit den Schürzchen geschmückt, die das Original in der SixtinischenKapelle bedecken. Enge Strassenschluchten führen in das Dorf selbst, das früher ein rechtes Künstlernestwar, wie so viele Dörfer in der Gegend, und jahrhundertelang seine Meister nach ganz Europa aussandte. Kaum eine Wand in diesem Steinhaufen trägt nicht wenigstens noch Spuren der früher ganz allgemeinen Bemalung oder doch ein Wappen, von denen die Leiter ...
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