Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... die Bewohner des Schächentales. Aber der Bau kam trotzdem zustande, und der Dichter Zahn sagt in seinem Buche «Uri, Land und Leute» vom Schächental, dieses habe grössere Bedeutung erst erlangt durch die im Jahre 1899 eröffnete, von der Tatkraft zweier Kantone zeugende Klausenstrasse. Jedenfalls sind die Schächentaler die letzten, die heute das Bestehen der Klausenstrasse vermissen möchten. Einige Jahre später (1916). Der Landrat von Uri hatte beschlossen, den Klausen unter allen Garantien für die Sicherheit des übrigen Verkehrs versuchsweise dem Automobilverkehr zu öffnen, wie dies sein verfassungsmässiges Recht war. Da brachten 43 Bürger der Gemeinde Unterschächen zu i-Handen der Landsgemeinde eine Initiative ein, wonach die Freigabe jeder einzelnen Alpenstrasse dem obligatorischen Referendum der Landsgemeinde unterworfen werden sollte. Es war eine Rüpelkomödie, wie der fortschrittliche Beschluss des Landrates abgemurkst und die Initiative gutgeheissen wurde. Der Pfarrhelfer von Unterschächen zog alle demagogischen Register vor dem durch die Automobilfrage « bedrohten » Bauernstand und spielte mit Bauernpfiffigkeit den Trumpf aus: «Bauer gegen Stadtprotz». Und als dann ein Bauer aus dem Oberland in den Ring trat, seinen mit Handgreiflichkeiten endenden Streit mit einem Automobilfahrer in Kraftausdrücken zum Besten gab und gegen die stinkenden ...
Kommentare