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... und -$§nderm§delle 22 Hans W. Mayer ,und die Hälfte dieser Auslaufpro duktion wurde exportiert, unter [anderem nach Malaysia, Singapur, Kolumbien, Portugal und in die Beneluxstaaten. Die beiden letzten Ex emplare reservierten sich Karl-Heinz Bädeker, der Leiter des Lloyd-Ersatz teilwerks, und Produktionsleiter Paul Küssner. Der Arabella, im August 1959 zunächst unter dem Namen Lloyd 900 vorgestellt, war zweifellos ein Markstein in der wechselvollen Borgward-Historie. Einer seits stellte er die endgültige Abkehr vom Primitivautomobil dar, dessen Inkarnation der «Leukoplastbomber» LP 300 gewesen war, anderseits läutete er mit gravierenden Fertigungsmängeln und zu hohen Produktionskosten das Ende von Borgwards Automobilimpe rium ein. Mit seiner modernen Konstruktion und reichhaltigen Serienausstattung wäre er R Einzelstück: Arabella-Coupe von Rudy in Delmenhorst. das Lloyd-Flaggschiff der sechziger Jah re geworden. Handbremskontrolleuch te, Kontrollampen für Bremsund Schlussleuchten, in die Dachpartie inte grierter Überrollschutz und Verbund glas-Frontscheibe — alles serienmässig —, das waren Ausstattungsdetails, die man damals selbst in der Luxusklasse vergeblich suchte. Ein anderes kleines, aber feines Arabel la-Detail: Die vordere Sitzbank lief nicht, wie allgemein üblich, in simplen Gleitschienen, sondern auf Kugellagern. Eigentlich hätte den ...
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