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... die Jahresproduktion von 1975 sei ausverkauft, ohne dass die Käufer das sagenumwobene Gefährt gesehen oder dessen exakten Preis gekannt haben. Eines ist sicher, die schon verkauften 50 bis 60 Camargue werden sich auf das Produktionstotal kaum auswirken, hingegen den Umsatz spürbar in die Höhe treiben, vorausgesetzt die übrigen Modelle, von denen keines mehr unter hunderttausend Franken zu haben ist, erfreuen sich weiterhin einer regen Nachfrage. Das war in der Vergangenheit der Fall, wie die entsprechenden Produktionszahlen untermalen: 1972 2473, 1973 2760 und im eben abgelaufenen Jahr 2900 Exemplare. Auch heuer hofft man, die Produktion um weitere 10 % steigern zu können, denn die Firmenleitung scheint sich mit dem letztjährigen Plus von 5 % nicht zufrieden zu geben. Die in Crewe ansässige Edelmarke gehört zu jenen englischen Konstrukteuren, die über die Hälfte (54 %) ihrer Produktion exportieren. Amerika nahm 1974 25 % der exklusiven Wagen ab (Steigerung + 18 %), die Bundesrepublik begnügte sich mit nur 30 Exemplaren im Vergleich zur kleinen Schweiz, wo genau zweieinhalbmal mehr Rolls und Bentleys in Verkehr kamen. Zunehmendes Interesse an RR-Fahrzeugen bekunden aus verständlichen Gründen die nahöstlichen Erdölländer, so dass das angestrebte Ziel von zwei Camargue pro Woche ab 1976 vielleicht gar nicht zu hoch gegriffen ist. Karosserieentwurf ...
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