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... Schaltschema innerhalb der massi ven Kulisse aus Messingguss ist konven tionell. Nicht so die Position des Rück wärtsganges als Fortführung der Bewe gung in Gang 1. Die Lamellenkupplung greift sanft, doch beim Anfahren muss man dessen eingedenk sein, dass der Sechszylinder bei niedrigen Drehzahlen wenig Drehmoment entwickelt. Man würgt ihn deshalb leicht ab. Manchmal scheint die Kupplung nicht ganz freizu geben. Ein kurzer Gasstoss schafft dann Ordnung. Die Gangwechsel vollziehen sich pro blemlos mit Zwischengas, wobei der grosse «Sprung» zwischen dem 3. und 4. Gang zu beachten ist. Bei 1000/min der Kurbelwelle ergeben sich in diesen Gängen Fahrgeschwindigkeiten von rund 30 und 50 km/h. Nach einigen Mei len Fahrt hat man sich auf die Eigenhei ten eingestellt und erfreut sich des be merkenswert lebhaften Temperaments, das jenes britischer Wagen aus der glei chen Zeit deutlich übertrifft. Zu derleichtgängigen und präzisen Len kung tragen sicherlich die Wulstreifen im authentischen Format 820 x 120 bei — wie sie auch für die Modelle von 1923 vorgesehen waren. Die erstaunlich wir kungsvollen Vierradbremsen sind den Fahrleistungen voll gewachsen. Trotz des veränderten Verdichtungsverhält nisses hat der Motor nichts von seinem schmiegsamen Wesen verloren. Wenn man das Handling dieses Autos und der späteren Jano-Konstruktionen betrachtet, so erkennt man, dass sie alle eigentlich ...
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