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... Konstrukteur des Parnelli-Ford (das Parnelli-Team ist in Torrance, Kalifornien, ansässig) Maurice Philippe heisst und aus England stammt. Philippe war jahrelang bei Lotus als Konstrukteur tätig gewesen, seine berühmtesten Lotus-Konstruktionen heissen Mark 49 (erster Formel 1 mit Ford-Cosworth- Motor, 1967) sowie Mark 72, der Rindt die Weltmeisterschaft einbrachte und nach wie vor als Hauptwaffe Lotus' gilt. Im Jahre 1971 wanderte nun Philippe nach den USA aus, wo er beim ehemaligen Indianapolis-Sieger Parnelli Jones als Konstrukteur eingestellt wurde. Hier baute der Engländer die Parnelli-Offenhauser nach USAC- Vorschriften (Modelle 1972 und 1973). Vor Jahresfrist sickerte nun die Meldung durch, dass sich Parnelli auch am Grand-Prix-Sport beteiligen werde; Maurice Philippe machte sich an den Bau des Parnelli Formel 1. Rein äusserlich erinnert der Parnelli an den McLaren M 23 oder an den Tyrrell 007 (Frontpartie). Sein auffälligstes technisches Merkmal ist jedoch die Torsionsabfederung, welche Phillipe als «geistiges Eigentum» von Lotus mitgebracht hat. Sonst handelt es sich bei der Neukonstruktion um ein klassisches Formel-1-Auto mit Ford-V8- Motor, Hewland-Getriebe, Monocoquechassis aus Aluminiumblech mit innenliegenden Sicherheitstanks nach FIA- Vorschriften und seitlich vor den Antriebsrädern plazierten Wasserkühlern. Das Sperrdifferential ...
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