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... und Fach gebracht worden. Jetzt wird kein Jota mehr am Wortlaut geändert WIE GUT? Ist das Abkommen gut oderschlecht für unser Land? Die Qualität des Vertrags wird sich weisen. Und erst in der Praxis wird sich zeigen, ob mit diesem Vertragswerk eine Verkehrspolitik in die Wege geleitet worden ist, welche sowohl marktwirtschaftlich effizient ist als auch den Erfordernissen eines berechtigten Umweltschutzes genügt undbeide Elemente auf europakompatible Art vereinigt. Dabei ist in Kauf zu nehmen, dass alte Gewohnheiten aufgegeben werden müssen. Dass aber das Departement Leuenberger die 40-t-Limite nun plötzlich ökonomisch undökologisch als sinnvoller bezeichnet als die bisherige 28-t-Begrenzung, mutet doch etwasseltsam an. Und zwar um so mehr, als derselbe Magistrat noch im Februar 1996 verkündete. bis zum Ablauf des Transitvertrags komme eine Fahrt für 40-Tönner durch weite Teile des Mittellands überhaupt nicht in Frage. Dass auch FDP-Parteipräsident Franz Steinegger in die gleiche Kerbe hieb und sich ebenso vehement gegen eine Aufweichungder 28-t-Limite wandte, sei nur am Rande vermerkt. Wendehälse haben offensichtlich Hochkonjunktur. Mit Verlaub: Die «Automobil Revue» hatte sich nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen schon vor Jahren für dieEinführung der 40-t-Limite stark gemacht, war aber damals in politischen Kreisen auf völliges Unverständnis und Ablehnung ...
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