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... und der Königin Teuta gehörte. Während der grossen Völkerwanderungen wurde die Insel durch die Germanen, die Hunnen und Slaven verwü- stet. Später war Korfu unter der Kontrolle von Byzanz. Dann wurde es eine Zeit lang von den Epiroten, den Bewohnern Westgriechenlands, verwaltet, und noch später kam es unter die Herrschaft des Hauses Anjou und der Venetier, die Korfu vor türkischen Angriffen schützten. 1815 ergriffen die Engländer von der Insel Besitz, und 1863 schliesslich, also vor 102 Jahren, wurde sie wieder dem griechischen Mutterland angegliedert. Die 62 km lange und 30 km breite Insel ruht zur Hauptsache auf einem von Kreidefelsen gebildeten Untergrund. Die vielen Quellen und die klimatischen Bedingungen sind die idealen Voraussetzungen für die auf Korfu anzutreffenden subtropischen Kulturen: Orangen und Zitronen, Getreide und Gemüse gedeihen auf Korfu im Ueberfluss. Die Bevölkerung kann kaum als wohlhabend bezeichnet werden, aber die Scholle und einige kleine Industrien, wie eine Papierfabrik, eine Erdölraffinerie, Mühlen, Seifensiedereien, Gerbereien und Tabakfabriken erlauben bessere Lebensbedingungen als man in grossen Teilen des übrigen Griechenlands und auch in Süditalien antrifft. Dem Touristen stehen verschiedene Wege nach der Insel offen. Wenn er sich per Auto nach Korfu begeben will (das Strassennetz ist genügend ausgebaut, und über einen Wagen ...
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