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... www.automotorundsport.de E r wird nicht viel größer. Er wird auch nicht viel schwerer. Aber er wird viel schöner: Der neue Golf des Jahrgangs 2008 markiert auch in der Serie end lich jenen Aufbruch im VW-Design, den gut bezahlte Be denkenträger im eigenen Haus jahrelang verhindert haben. Das Ergebnis: Ein biederer, unglücklich proportionierter Golf V, der vor allem in seiner Anlaufphase klar hinter den Absatzerwartungen zurückblieb. Doch das war und ist nicht das einzige Problem des deutschen Bestsellers: Die Produktionskosten des technisch aufwendigen Konzepts mit Mehrlenker-Hinterachse erwie sen sich als zu hoch. Rund 50 Stunden dauert es heute, bis ein Golf am Band komplett montiert ist, in weniger als der Hälfte der Zeit schafft es die Konkurrenz. VW verdient also zu wenig mit dem Auto, das allein 2004 rund 900 Millionen Euro weniger in die Kasse gespült haben soll als ursprüng lich erwartet. Für die Neuauflage bedeutet das: Technisch bleibt fast alles beim Alten. Chassis und Plattform werden nur verfei nert, aber nicht erneuert. Auch in seinen Dimensionen ver ändert sich das rund 4,20 Meter lange Auto kaum. Aber in der Produktion wird gespart: Zehn Prozent Optimierung for dert VW-Markenchef Wolfgang Bernhard pro Jahr und er reicht sie zum Beispiel durch eine weniger aufwendige Montage der Türinnenverkleidungen und eine geringere Anzahl von Schrauben und Verbindungsteilen. JEM 6/2006 ...
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