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... genau hinschauen. Undwenn die Kontrolle näherrückt, ein kribbeliges Gefülil. Man denkt: «Jetzt ja keinen schlechtenEindruck machen.» Dann Sonnenbrille abnehmen, Radio abdrehen, selbstbewusst und freundlich dreinschauen in der Hoffnung, nicht rausgenommen zu werden.«Das kann ich nicht nachvollziehen», lacht Thomas Wyss. «FürPendler im Grenzraum ist das schlicht Normalität.» Der Wachtmeister des Grenzwachtkorpskann sich nicht vorstellen, dass er ein «bestgefürchteter Mensch» sein soll. «Natürlich gibt es solche, die Respekt haben vor mir oder gar zittern, vielleicht weil sie etwas zu verbergen haben.»Und wenn es schon ums Beseitigen von Irrtümern geht: DieBeamten, die an den Grenzübergängen die Passanten kontrollieren, sind gar keine Zöllner. «Wirsind Grenzwachtbeamte», erklärt Wyss, «und erledigen neben der Abfertigung von Waren im Reisendenverkehr vorwiegend polizeiliche Aufgaben.»Diese umfassen unter anderem die Fahndung nach gesuchten Personen, fremdenpolizeiliche Aufgaben, die Aufdeckung von Ausweisfälschung, Betäubungsmittelschmuggel oder Verstösse gegen das Waffengesetz. Zöllner kümmern sich dagegen um dieEinund Ausführ von Waren, zum Beispiel bei der Abfertigungvon Lastwagenladungen. ARBEIT MIT MENSCHEN Der 35-jährige Wyss ist seit 14 Jahren beim Grenzwachtkorps. Nach einem Unfall musste er seine Gärtnerlehre abbrechen und absolvierte ...
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